i’m busy, enzuekel will be back in 07,
auf einem auge bild
September 19, 2006nun doch. ein eintrag zur neuen piraten-partei. eigentlich wurde bisher überall schon alles gesagt. jetzt ist auch noch die bild-zeitung dabei. mit fliegenden fahnen wird da schon fast der kommunismus ausgerufen. vielleicht erscheint die bild ja bald komplett in schwarz.
ansonsten: computer und handy verändern unser gehirn
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September 19, 2006der newsletter gibt zu verstehen: das neue candy-magazin (bzw. hier) ist da. exorbitant gross: über den daumen 500 seiten pdf. verpackt in 2 mal 45mb. die älteren ausgaben sind auch super. weniger seiten. weniger mb. aber grössere typo. drei ???.
fundstück I
September 13, 2006we have come so far. schicke fundsache zum thema elektronischer klangerzeugung. die in 3 teile gesplittete doku discovering electronic music (1983) bei bei youtube vermittelt die basics, wie das denn funktioniert mit dem strom und dass der computer jetzt auch noch musik machen kann.
s: ihr müsst euch da schon selbst hinclicken. ich mag den integrierten player einfach nicht.
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September 7, 2006auf der startseite prangt noch immer das losgelassene milchmännchen aus der nummer eins. mittlerweile gibts aber noch neun andere. #10 ist in lila angezogen und minimal bekleidet. kommt auf dem millionen farben display bei weitem nicht so geil rüber wie auf dem dicken papier. in vier. gelesen noch nicht. in die distillery kann man aber auch so mal gehen.
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wifi zu FON
September 5, 2006freie netzwerke. klappt es denn diesmal? jedenfalls hat es sogar der spiegel mitbekommen. dort heisst das dann “web-sozialismus”, auf der FON-website “movimiento”.
entweder man entscheidet sich für einen der subventionierten router (5€/$) oder versucht die firmware des vorhandenen routers zu überschreiben.(selbstversuch scheitert an der wahrung des wg-friedens) also werde ich wohl vorläufig nicht zum fonero. verzichte also darauf, entweder kostenlos (linus) oder gegen einen obulus (bill) einen dsl-anschluss zur verfügung zu stellen. die sache mit linus und bill hab ich übrigens erst beim dritten mal lesen gecheckt. haha. mit dabei sind jedenfalls google, skype, sequioa capital und index ventures. am geld sollte es diesmal nicht scheitern. ende nächstes jahr werden laut chef varsavsky schwarze zahlen geschrieben. eine winwin-situation für alle wie es scheint.
varsavsky im spiegel: “die idee von FON ist, dass alle teilen und voneinander profitieren.” und weiter “das FON-signal ist ein soziales signal. wir nennen unsere router “social router”. denn es geht nicht darum, ein x-beliebiges WLAN-signal auszusenden, sondern ein personalisiertes.”
FON ist also ganz social hardware (myspacige startseite für jeden fonero), profitabel und beinahe kommunismus. wenn dann noch die kollaboration mit skype bzw. deren wifi-telephon funktioniert, könnte es an der zeit sein, UMTS eine abschieds-sms zu schicken.
siehe auch:
ein interview mit juergen neumann von freifunk.net im de:bug 72.
wireless networking in a developing world
freie netze als pdf von armin medosch
und für alle aus der südvorstadt: freifunk-leipzig
around the world
September 5, 2006jan chipchase steht im dienst der weltweiten kommunikation. agiert dabei im auftrag eines skandinavischen mobiltelefonherstellers. trägt zudem in seinem blog future perfect farbenfrohe photos zusammen. und beantwortet fragen, die so niemand stellt.
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chipchase zieht ins feld. nicht allein, mit dabei hat er designer, ethnologen, soziologen, psychologen und die anderen. wirft dabei fragen der interkulturellen forschung auf und bearbeitet diese am gegenstand der (mobilen) kommunikation oder im feld der technik allgemein.
gefunden in der aktuellen ausgabe der de:bug.
apropos
September 3, 2006für die mittagspause. eine kurzgeschichte von jonathan lethem. auffahrt fantasie
the tube
September 3, 2006essentielle doku einer bewegung?kultur?kunstform? bei google-video. style wars von tony silver. inspirationsquelle und kickstarter für eine menge junger menschen ausserhalb von NY. mit 1,5 metern abstand vom monitor/display lassen sich die 70min lowres ganz gut überstehen. wer mehr infos braucht, sollte sich die schicke, oldschoolich ruckelnde website (flash) anschauen.
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mehr:
KOOL KILLER. oder der aufstand der zeichen, jean baudrillard, 1978, merve
die festung der einsamkeit, jonathan lethem, 2004, tropen
politik nach noten
September 2, 2006um dem ganzen hier zusätzlich einen politischen anstrich zu verpassen. und auch auf die gefahr hin, dass ich in der diskussion um mehr sicherheit, vielleicht ein bisschen hinterher hänge und schon längst top motivierte algII-empfänger top-terroristen durch nahverkehrszüge hetzen. ein weiterer klassiker: der panoptismus, michel foucault
live 2.0
September 2, 2006den etwas dünnen artikel “web 2.0 & musik” in der sonst empfehlenswerten neuen ausgabe der groove hätte mit diesem fundstück noch ein wenig aufgepeppt werden können. splice music ist zwar flash, social aber auf jeden fall. in gemeinschaft können hier verschiedene sounds und loops in einem sequencer bearbeitet werden. das material ist dabei allen usern zugänglich. es sollte natürlich rechtlich sauber sein und raus kommt am ende ein track unter CC-lizenz. remixen darf man das dann auch.
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ähnliches, also online gemeinsam musik machen, gab es schon. irgendwie. leider ist der bookmark, als auch der link in meinem hirn verschwunden. wenn mich nicht alles täuscht zeichnete sich agf dafür verantwortlich. kann mir ja bei gelegenheit mal jemand auf die sprünge helfen.
liest das hier eigentlich irgendjemand?
update: mal weiter gedacht. wann kommt denn die erste internetfähige abelton live version raus? wie werden die parties aussehen? einer in berlin. einer in paris. einer singapur. und alle drei machen gemeinsam einen livemix? gibt es dann noch vinyl-alben oder sind alle tracks nur noch beta? “die x-y-z-kollabo von 17.23 c.e.t ist echt fett. ab halb acht war dann die baseline scheisse?”
metaebene II
August 30, 2006grundlegend steht meistens irgendwie am anfang. und da mir das thema orthographie besonders am herzen liegt, möchte ich mich für die erwarteten unzulänglichkeiten wenigstens hinter einem weiteren namen verstecken können: arno schmidt, der “ritter der sprache” (christoph hein) formulierte “die einsicht, daß freiheit & richtigkeit der sprache nicht durch vereinfachung der orthografie erreicht werden; sondern durch freigabe der rechtschreibung: verfeinern müßte man sie; nicht vergröbern, durch duden’sche gesetzestafeln.” punkt,
metaebene
August 30, 2006oder: warum hier alles kleingeschrieben wird. für fundamentale entscheidungen wie diese, zieht man natürlich gern auch mal andere zu rate: jan tschichold zum beispiel. leipziger typograph und der >>nurkleinschrift<< (und wohl auch anderen vereinfachungen) wohlgesonnen. zumindest temporär. ob den stilistischen vorgaben des herrn tschichold auch sonst folge geleistet werden kann, wird die dritte, vielleicht auch siebte überarbeitung dieser seite zeigen.
aufmerksam auf herrn tschichold bin ich geworden durch den aufsatz >>die straße und ihre bedeutung in der stadt<< von christian heinicke.